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EISCAT-CAWSES-Copernicus Service Abteilung

Diese Seiten sollen besonders den deutschen Nutzern von EISCAT helfen ihre Experimente durchzuführen, Daten zu bekommen, sie zu interpretieren und Informationen auszutauschen.

Die EISCAT (European Incoherent SCATter) Scientific Association ist im Jahr 1975 gegründet worden. Die heutigen Mitglieder sind die Akademien, Wissenschaftsgesellschaften oder Forschungsinstitutionen in China (China Research Institute of Radiowave Propagation), Deutschland (Deutsche Forschungsgemeinschaft), Finnland (Suomen Akatemia), Großbritannien (National Environment Research Council), Japan (National Institute of Polar Research und Solar Terrestrial Environment Laboratory), Norwegen (Norges forskningsråd) und Schweden (Vetenskapsrådet). Die Max-Planck-Gesellschaft war Gründungsmitglied von EISCAT, ist aber nach Ablauf des Vertrages Ende 2006 ausgeschieden.


EISCAT in Deutschland 2012

Wie bekannt, hat mit dem Auslaufen des DFG Schwerpunktprogramms CAWSES auch die Mitgliedschaft von Deutschland in der EISCAT Scientific Association am 31. Dezember 2011 geendet.

Deutschland (MPG) war eines der sechs Gründungsländer, die im Jahr 1975 den EISCAT Kooperationsvertrag unterzeichneten und kann nun auf eine lange Tradition der Ionosphärenforschung mit Radarmethoden in hohen Breiten zurückschauen.

Die wissenschaftlichen Projekte und Ergebnisse, die im Zusammenhang mit dem Schwerpunktprogramm CAWSES durch EISCAT erzielt wurden sowie die dazu notwendigen Vorbereitungs- und Koordinierungsarbeiten sind in Jahresübersichten und in einem Artikel "EISCAT's contributions in high latitude ionosphere and atmosphere science within CAWSES in Germany" beschrieben, der in dem abschließenden CAWSES Buch (Editor F.J. Lübken) erscheint.

Wegen der nun fehlenden Mitgliedschaft haben deutsche Institute in Zukunft keine Möglichkeit mehr, kostenlose Beobachtungszeit aus einem festen Kontingent der Special Programme (SP) Kategorie zu erhalten.

Es ist in Zukunft aber weiter möglich, Messprogramme mit EISCAT durchzuführen.

Die Beobachtungszeit muss jedoch:

  1. an EISCAT bezahlt werden oder
  2. über ein eigenes Projekt mit spezieller Begründung bei EISCAT beantragt und genehmigt werden.

Eine limitierte Zuteilung erfolgt durch EISCAT nach Beurteilung durch Gutachter und nach Verfügbarkeit der Anlagen. Die Beobachtungszeit nach dieser Möglichkeit (b) ist kostenfrei.

Nähere Angaben hierzu und über EISCAT im besonderen, sind unter http://e7.eiscat.se zu finden.

Der Zugriff auf Common Programme (CP) und ältere Special Programme (SP) Daten ist weiterhin kostenfrei möglich.